Meditation bei Stress-Erkrankungen

Interview mit Stephanie Bunk, Psychologin, Yogalehrerin und Meditationsleiterin

1. Gibt es im Yoga und Ayurveda ein Konzept für„Detox für den Geist“? Was können wir uns darunter vorstellen? 

In vielen Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Art unserer Gedanken Einfluss auf den Chemiecocktail des Körpers ausübt. Positive Gedanken und Emotionen fördern demnach unsere Gesundheit. Negative Gedankenmuster und Emotionen schwächen unser körperliches und geistiges Immunsystem und begünstigen die Entwicklung von körperlichen und psychischen Erkrankungen. Detox des Geistes bedeutet, den Geist von mentalen Blockaden und Schlacken (Amas) zu befreien, die den energetischen Lebensfluss blockieren. Dazu zählen Traumata, die sich in Form von destruktiven Gedankenmustern und Emotionen äußern. Sie sind eigentlich nichts anderes als im Körper-Geist-System festgehaltene, nichtverarbeitete Energie.

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Yoga im Retreat erleben

Der Winter ist allmählich vorbei, doch die Kälte wird noch eine Weile bleiben. Wie wirkt sich dies auf die Yoga-Übungspraxis aus und was wird sich nun in den kommenden Monaten verändern?

Der Winter hat uns zu sanftem, ruhigem, atemorientiertem Yoga geführt. Die Kräfte bewahren, gesund bleiben, den Erkältungen aus dem Wege gehen – all dies stand im Vordergrund der Winterpraxis.
Nun nach der Wintersonnenwende spüren wir das Verlangen nach mehr Energie und Kraft, um der Müdigkeit zu entfliehen. Damit wir die eigene Praxis kreativ verändern können, braucht es aber nicht nur Fantasie und solide Grundkenntnisse der Anatomie, sondern auch eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten.
Nicht jede Asana, die in einem Buch oder einer Gemeinschaftsstunde unterrichtet wird, ist tatsächlich für mich geeignet. Daher ist die eigene Übungspraxis so entscheidend, um Asanas zu praktizieren, die mir zwar nicht leichtfallen, mich aber individuell fordern und nicht zu Verletzungen führen sollten.

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Wildes Grün für den Darm

Zu dieser Jahreszeit fängt es bei mir immer an: die Lust aufs wilde Grün. Es ist eine Kombination aus innerer Vorfreude auf die bevorstehende grüne Explosion, die sich in wenigen Wochen aus dem Boden ergießen wird, und dem Kribbeln in den Fingern, endlich wieder das Grün in der Natur zu pflücken und zu essen.

Neben der heilsamen entschlackenden und entgiftenden Wirkung, die unsere Frühlingskräuter, wie Brennnessel, Löwenzahn, Spitzwegerich, Bärlauch, Giersch und Gundelrebe mit sich bringen, ist neuerdings ein weiterer wichtiger Aspekt ins Zentrum meines Interesses gerückt, denn ich beschäftige mich seit Längerem mit dem Darmmikrobiom. Dieses Thema ist erst in den letzten 10-15 Jahren in den Fokus der Wissenschaft gerückt und erlebt zurzeit einen Boom. Nicht zu unrecht, denn es wird immer deutlicher, welche Auswirkungen diese kleinen Bakterien in unserem Darm (Darmmikrobiom) haben. Ein wesentliches Ergebnis der Forschung ist, dass eine große Vielfalt an Darmbakterien für ein starkes Immunsystem und allgemein mehr Gesundheit steht.

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Nahrung als Medizin für den Bewegungsapparat

Ayurveda, die traditionelle Medizin Indiens, betrachtet eine gesunde Ernährung als Basis einer jeden Therapie. Mit dem, was wir jeden Tag essen, entscheiden wir über Gesundheit und Krankheit in Körper und Psyche. Leben wir auf gesunde Weise, so ist dies der beste Schutz gegen Störungen aller Art. Leiden wir jedoch bereits unter Beschwerden, so können diese behoben werden, indem wir die krankheitsverursachenden Faktoren der falschen Ernährung und Lebensweise meiden.
So benötigt nicht jeder Mensch eine Heildiät. Für die meisten reicht es völlig aus, die Grundprinzipien einer gesunden und typgerechten Ernährung in ihren Alltag zu integrieren, um sich wohlzufühlen. Bestehen jedoch bereits ernährungsbedingte Beschwerden – wie Erkrankungen des Verdauungstrakts, der Atemwege oder des Bewegungsapparats – so helfen Spezialdiäten und Heilrezepturen als wirkungsvolle Therapie.

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5 Rituale für Dein Frühjahrs-Detox

Die Tage werden wieder heller und länger und damit beginnt ab Ende Februar die ayurvedische Frühlingszeit. Der ideale Moment, um alle Schleusen für eine körperliche und mentale Reinigung zu öffnen. Denn mit dem Frühlingserwachen fällt auch das Loslassen leicht und wir können uns beim Detoxen von den Fettpölsterchen und anderen Altlasten des Winters befreien.

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„Ayurveda und Yoga sind wie ein rechter und ein linker Schuh“

Ein Interview mit Silja Mahlow

Silja Mahlow ist Yogalehrerin, Coach, Autorin und Gründerin des Blogs Glücksplanet. Ihre Passion ist es, Menschen dabei zu helfen, ihren eigenen Weg zu gehen, glücklich und entspannt zu leben und sich ganz zu entfalten. Vor allem die Kombination aus Yoga und Coaching ist ihre Spezialität, da sie als ehemalige Projektleiterin, Change Managerin, langjährige Führungskraft und Managementtrainerin bereits ein breites Know-how und einen tiefen Erfahrungsschatz aufgebaut hat, mit dem sie nun schon seit über 10 Jahren Menschen begleitet.

Aus diesem Grund freuen wir uns ganz besonders, sie vom 29. bis zum 31. März in unserem Ayurveda Gesundheits- und Kurzentrum in Birstein für ein Special-Retreat zum Thema „Your true self  Dein wahres Ich“ begrüßen zu dürfen. Zwei Tage lang leitet Silja Mahlow höchstpersönlich das Retreat, in dem Yoga, Meditation und das eigene Selbst im Vordergrund stehen. Und damit Du einen ersten Einblick von Silja als Person und der bevorstehenden Veranstaltung erhältst, haben wir ein kleines Interview mit ihr geführt:

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Ayurveda und Fasten

Jetzt beginnt die Fastenzeit! Im Ayurveda ein Anlass, den Stoffwechsel so richtig anzukurbeln, um Altes und Unverdautes zu verbrennen und loszulassen. Und dabei noch ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren, ist für viele sicherlich auch nicht schlecht. Das Frühjahr ist naturgemäß die optimale Jahreszeit zur Entschlackung. Während des von Vata-Dosha dominierten Winters hat der Körper viel angesammelt, um sich zu stabilisieren und zu schützen. Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen gehen nun die Schleusen auf und wir sind eingeladen, überschüssiges Kapha und Ama abzubauen. Wer dies nicht freiwillig mit einer Anti-Kapha-Frühjahrskur macht, wird meist in Form einer Frühjahrsgrippe dazu gezwungen. Also lieber präventiv in Freude und Leichtigkeit fasten, als krank im Bett zu liegen …

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