8-8-8 – Die ayurvedische Work-Life-Formel

Laut der modernen Glückforschung ist eine gesunde Work-Life-Balance der Garant für ein gesundes und zufriedenes Leben. Gelingt es uns, im Alltag genügend Zeit für Familie, Freunde und Hobbys zu finden und dies mit beruflichem Erfolg und persönlicher Selbstverwirklichung zu vereinen, so zählen wir zu der Elite von Glückseeligen im modernen Lifestyle. Wie wir dieses Wunder an Gelassenheit und Zeitmanagement umsetzen können, verraten uns die führenden Erforscher des Glücks nicht. Doch die Antwort dazu finden wir im alten Ayurveda-Wissen für ein gesundes und langes Leben.

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Honig – ein Superfood des Ayurveda

Von Kerstin Rosenberg und Oliver Becker

Geliebt, gehasst, gefürchtet – Honig ist im Ayurveda umstritten wie kaum ein anderes Nahrungsmittel. Schon in der klassischen Ayurveda-Medizin hatte das goldene Bienenelixier Anhänger und Gegner. Die vorwiegend chirurgisch orientierte Sushruta-Tradition rühmte den Honig aufgrund seiner aphrodisierenden, wundheilenden und fettverbrennenden Wirkung. Die Charaka-Tradition, eher mit innerer Medizin befasst, beurteilte den Honig strenger: Sie wusste um die Gefahren der Bildung von Ama, also von Unverdautem und Toxinen, beim falschen Umgang mit Honig.

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Spiritualität und Ayurveda

Viele Menschen wenden sich dem Ayurveda zu, um ihr körperliches und psychisches Wohlbefinden zu steigern. Damit kommen sie mit einer traditionellen Heilkunde in Kontakt, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, in dem Körper, Geist und Seele als Einheit gesehen werden. Krankheit hingegen wird in der ayurvedische Heilkunde als Ungleichgewicht der körperlichen und mentalen Kräfte betrachtet und die Behandlungsmethoden zur Balancierung beruhen auf rationalen, psychologischen und spirituellen Therapieformen. 

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Spielende Kinder auf Wiese

Rezept für Kinder: Sesamkartoffeln mit Apfel-Mango-Chutney

Aus Sicht der traditionellen Ayurveda-Medizin benötigen Kinder eine frische und vitalstoffreiche Ernährung, welche sie auf leicht verdauliche Weise mit allen Nährstoffen versorgt. Da im kindlichen Organismus das „Kapha-Prinzip“ sehr ausgeprägt ist, sollten kalte, saure und schleimige Speisen vermieden werden, um der alterstypischen Neigung zu Erkältungs- und Atemwegserkrankungen, Allergien und Hautbeschwerden vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken. 

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Mehr Selbsterkenntnis durch Zungeschaben

Ayurveda hat eine Menge guter Tipps auf Lager, die uns helfen, mehr Vitalität, Gesundheit und Lebensqualität für unseren Alltag zu gewinnen. Eine davon ist das Zungeschaben, welches neben der körperlichen Reinigung eine optimale Möglichkeit zur eigenen Dosha-Bestimmung und ganzheitlichen Selbsterkenntnis bietet.

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Deepana für einen aktiven Sommer-Stoffwechsel

Wer kennt es nicht: Die Hitze des Sommers steigt an und im gleichen Maße sinken Appetit und Stoffwechseltätigkeit ab. Um dieses “Sommerloch” des Verdauungsfeuers und die damit verbundenen Symptome der Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme und Völlegefühl – welche trotz wenigem Essen auftreten – zu überwinden, helfen Gewürze und Kräuter mit Deepana-Qualität.

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Wassermelonensalat mit Feta und Minze

Sommerrezept: Wassermelonensalat mit Feta und Minze

Aus “Ayurveda gegen Stress” von Kerstin Rosenberg (Foto: ©yuliiaholovchenko)

Die Kombination aus süßer Melone, salzigem Feta und frischer Minze wirkt kühlend, beruhigend und gleicht Vata und Pitta aus – eine ideale Kombination bei heißen Sommertagen. Außerdem eignet sich der Wassermelonensalat optimal als belebender Mittagssnack, zur Überwindung des Nachmittagstiefs oder auch nach dem Sport.

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