Heilende Hände

Ayurveda als Berührungskunst und Therapie

Ayurveda-Therapeuten arbeiten mit ihren Händen und setzen die sanfte Kraft der Berührung ein. Die Menschen wieder mit ihrem eigenen Körper in Verbindung zu bringen, kann auf vielen Ebenen heilsam sein und uns Halt geben in einer Welt, die immer virtueller und kopflastiger wird.

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Ayurveda bei Rückenschmerzen

Ich habe Rücken – der Rücken und die Anwendungen im Ayurveda

Die Geschichte: damals – gestern – heute

Ausgestattet mit der Wirbelsäule und kräftigen Muskeln und Bändern ermöglicht der Rücken uns den aufrechten Gang. An manchen Teilen der Wirbelsäule lassen sich unsere evolutionären Ursprünge noch erkennen. So wird der untere Teil der Lendenwirbelsäule, also das Steißbein als Rest des Schwanzes vor Urzeiten genannt.

Die Wirbelsäule spielt eine maßgebliche Rolle, ist sie doch eine „Säule“. Eine stabile Konstruktion, aufgeteilt in Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Sie besteht aus ca. 33 einzelnen Wirbeln und krümmt sich in doppelter „S“-Form, auch Kyphose ( die natürliche Krümmung nach hinten) die Lordose ( die natürliche Krümmung nach vorne)genannt. So kann ein stark ausgeprägtes Hohlkreuz ebenso starke Beschwerden entwickeln wie ein ausgeprägter Rundrücken.

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Kerstin und Mark Rosenberg in Indien

Dieser Besuch wird uns in Erinnerung bleiben …

Mark Rosenberg wurde interviewt von Martin Rutishauser (HPS Luzern)
Kerstin und du, ihr wart vor einigen Wochen in Indien, auf Einladung der indischen Regierung zur Grundsteinlegung des WHO Global Center for Traditional Medicine.

Was ist das WHO Global Center for Traditional Medicine?

Die WHO hat sich entschieden, die traditionelle Medizin mehr zu fördern. Seit Jahren beobachtet die WHO die besondere Bedeutung der traditionellen Medizin-Systeme für die Menschheit unseres Planeten. Und während der Covid-Pandemie wurde einmal mehr die Wirksamkeit der traditionellen Verfahren, allen voran Ayurveda und Yoga, bei der Prävention und Therapie von Covid-19 in Indien sichtbar. Die Indische Regierung allen voran PM Narendra Modi und das Ministerium für AYUSH hat sich dafür eingesetzt, dass dieses neue WHO Zentrum in Indien entsteht, mit dann nationalen Satelliten in weiteren Ländern. Indien selbst unterstützt das Projekt mit 250 Mio. Dollar.

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Darmgesundheit fördern

Darmgesundheit fördern: Das sagt der Ayurveda

Der Magen-Darm-Trakt ist viel mehr, als nur ein langer Schlauch der Nahrungsmittel verdaut, resorbiert und ausscheidet. Dieser Organtrakt ist der Startpunkt des Stoffwechsels und der Selbstheilungskraft, denn hier erlangt das Verdauungsfeuer (Agni) seine Kraft für den Nahrungs-, Gewebs-, und Zell-Stoffwechsel-Prozess. Im Ayurveda heißt es so schön „Du bist nicht, was du isst, sondern du bist, was du verdaust“. Das bedeutet, dass nicht die Ernährung allein entscheident ist, sondern viel mehr wie gesund und fit der Darm ist, um daraus etwas Gutes zu machen. Ist der Darm gesund, die Verdauungskraft (Agni) stark, werden alle Gewebe-, und Zellen aus dieser Energie heraus optimal erneuert und gebildet, hat die Selbstheilung Reserven und kann so für dauerhafte Gesundheit sorgen. Ayurveda geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht die Darmgesundheit auch als essentielle Voraussetzung für eine ausgeglichene und gesunde Psyche. Oberstes Ziel einer ganzheitlichen Heilkunde sollte aus ayurvedischer Sicht daher die Stärkung des Gastrointestinaltraktes sein, denn nur so entziehen wir der „Ursache ihre Wurzeln“ und beginnen eine kausale und nachhaltige Therapie. Die Ursachenbekämpfung ist Grundbaustein der ayurvedischen Lehre. Als ein ganzheitliches Heilungssystem beinhaltet Ayurveda nicht nur die Behandlung von Krankheiten, sondern auch die Schaffung und den Erhalt individueller Gesundheit und optimalen Wohlbefindens. Ziel der ayurvedischen Therapie ist es, für jedes Organ und jede Funktionseinheit im Körper ein gesundes Gleichgewicht herzustellen. Dies erreichen wir durch die Therapie von Agni, dem Verdauungsfeuer.  Agni ist dabei nicht Alleinverursacher, aber doch immer Mittäter. Und über diesen Mittäter bekommen wir fast immer „die gesamte Bande zu fassen“.

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Bärlauch

Ayurveda-Ostermenü

Salat: Papaya-Chicoree-Salat
• 1 reife Papaya, gewürfelt
• 3 Choicoree, fein geschnitten
• 1 reife Avocado, gewürfelt

Für die Marinade:
• 2 EL Rohrzucker
• 100 ml Orangensaft
• 1 ½ TL Senf
• Saft einer ½ Bio-Zitrone
• je 1 gestrichener TL Salz, Kardamompulver und Korianderpulver
• 2 EL Olivenöl

Papaya, Chocoree und Avocado in eine Schüssel geben. Den Rohrzucker in einem kleinen Topf schmelzen und karamellisieren lassen. Mit Orangensaft ablöschen und einige Minuten köcheln lassen. Nun alle anderen Zutaten gut unterrühren. Die Marinade über den Salat gießen und durchziehen lassen.

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Dein Ayurveda Day

Pimp up your Ojas (Lebensenergie) und gönne dir einen Ayurveda-Wohlfühltag, um dein inneres weibliches Strahlen wieder zum Leuchten zu bringen.

Vorbereitung

Stimme dich mental auf die Zeit mit dir selbst ein. Es ist gut, die innere Haltung entsprechend zu ändern, nichts abzuleisten, sondern zu genießen, und selbst, wenn hier ein festes Programm steht, so fühle dich frei nur die Dinge zu praktizieren, die dir gefallen und die leicht für dich gehen.

Denke auch mal daran, was dich erfüllt und dir immer glückliche Momente gegeben hat, das kann ein Spaziergang sein, ein Konzert, selber Musik machen, tanzen, singen… Vielleicht kannst du heute etwas davon einfließen lassen.

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Weiblichkeit in der heutigen Zeit

Weiblichkeit leben in der heutigen Zeit

Im Interview mit Anja Berger

Anja Berger ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und Heilpraktikerin. Sie arbeitet in ihrer eigenen Praxis in Baden-Baden mit den Schwerpunkten Ayurveda-Medizin, Ernährungsberatung und Frauenheilkunde. In der Frauenheilkunde unterrichtet sie als Dozentin an der Europäischen Akademie für Ayurveda.

Lässt sich das traditionelle Frauenbild mit dem ayurvedischen Frauenbild vereinen?

Hier müssen wir unterscheiden zwischen der traditionellen sozialen Rolle der Frau und der universellen weiblichen Energie. Das Denken in eng definierten Rollen zwischen Männern und Frauen ist längst nicht mehr zeitgemäß. Was für mich dagegen zeitlos ist, ist die Antwort auf die Frage, was eine Frau gesund hält: Denn hier zeigt sich, dass unser moderner Lebensstil gerade uns Frauen viel hormonelle Kraft raubt.

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Die richtige Kombination machts

Die richtige Mischung macht’s

Ernährungskombinationen der Ayurveda-Küche

Die ayurvedische Ernährungslehre ist ein äußerst komplexes Gesundheitssystem, welches jeden einzelnen Menschen in Bezug zu seinem individuellen Stoffwechsel sowie seiner Auswahl und Qualität der täglichen Nahrung differenziert beleuchtet. „Gesund“ ist dabei alles, was der persönlichen Konstitution und nachhaltigen Energiegewinnung zuträglich ist.

So stellen die ayurvedischen Ernährungsregeln eine vielfältige Auswahl von Verbesserungsvorschlägen dar, die uns helfen unsere Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge zu optimieren, um damit mehr Lebensqualität und Gesundheit zu erlangen. Ebenso nimmt die richtige Ernährung einen wichtigen Stellenwert in der Ayurveda-Medizin ein und bestimmt maßgeblich den Heilungserfolg einer ganzheitlichen Ayurveda-Therapie.

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Gewürzmandala

Gewürze, die uns heilen

Seit jeher zählen Kräuter und Gewürze zu den Grundpfeilern der hiesigen und asiatischen Naturheilkunde. Auch Ayurveda schöpft aus einer unermesslichen Vielfalt von altüberlieferten Rezepturen und Verwendungsformen für Gewürze und Kräuter im medizinischen und therapeutischen Bereich.

Viele davon sind auch bei uns weit verbreitet: so hat sich zum Beispiel der regelmäßige Genuss von Ingwerwasser bereits im Lifestyle-geprägten Gesundheitstrend fest etabliert, doch nur wenige wissen, dass im Ayurveda dieses legendäre Morgengetränk als klassisches Hausmittel gegen einen ernährungsbedingt erhöhten Cholesterinspiegel, Thrombosen, Asthma oder Arthritis eingesetzt wird. Um die Wirkung zu optimieren, sollte jedoch in der Zubereitung zwischen getrocknetem und frischem Ingwer unterschieden werden: der frische Ingwer (ardraka) wirkt mit seinem scharfen Geschmack nach der Verdauung (katuvipaka) stärker reinigend und abbauend und der getrocknete Ingwer (sunti) hat durch seinen süßen Geschmack nach der Verdauung (madhuravipaka) eine mildere und aufbauende Wirkung.

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Sattvische Ernährung

Sattvische Ernährung – reine Nahrung für den Geist

Unter der sattvischen Ernährung verstehen wir in der ayurvedischen Diätetik eine sehr reine und naturbelassene Ernährungsform, deren Ziel die Steigerung der geistigen Verfassung im Menschen ist. Die Ernährungskriterien werden nach den drei Gunas Tamas, Rajas und Sattva ausgerichtet und sollen bei der Überwindung von Tamas und Rajas und der Steigerung von Sattva unterstützend wirken. Damit entsprechen sie allen Prinzipien, mit der die Klarheit des Geistes, die Reinheit der Gefühle und die Kraft des Körpers gestärkt werden können.

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