Alle Beiträge markiert mit Ayurveda

Raus aus der Pandemie und rein ins Leben

Hallo, da war doch was? Vor 3 Monaten saßen wir noch zu Hause, Ausgang war nur mit Maske erlaubt und das Leben war sehr kompliziert. Nun wird das Wetter besser, es scheint die Sonne und alle wollen endlich wieder unterwegs sein! Urlaub machen und Neues erleben… nach 2 Jahren Pandemie packen wir unsere Koffer und entfliehen dem tristen Einerlei des Alltags.

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Darmgesundheit fördern

Darmgesundheit fördern: Das sagt der Ayurveda

Der Magen-Darm-Trakt ist viel mehr, als nur ein langer Schlauch der Nahrungsmittel verdaut, resorbiert und ausscheidet. Dieser Organtrakt ist der Startpunkt des Stoffwechsels und der Selbstheilungskraft, denn hier erlangt das Verdauungsfeuer (Agni) seine Kraft für den Nahrungs-, Gewebs-, und Zell-Stoffwechsel-Prozess. Im Ayurveda heißt es so schön „Du bist nicht, was du isst, sondern du bist, was du verdaust“. Das bedeutet, dass nicht die Ernährung allein entscheident ist, sondern viel mehr wie gesund und fit der Darm ist, um daraus etwas Gutes zu machen. Ist der Darm gesund, die Verdauungskraft (Agni) stark, werden alle Gewebe-, und Zellen aus dieser Energie heraus optimal erneuert und gebildet, hat die Selbstheilung Reserven und kann so für dauerhafte Gesundheit sorgen. Ayurveda geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht die Darmgesundheit auch als essentielle Voraussetzung für eine ausgeglichene und gesunde Psyche. Oberstes Ziel einer ganzheitlichen Heilkunde sollte aus ayurvedischer Sicht daher die Stärkung des Gastrointestinaltraktes sein, denn nur so entziehen wir der „Ursache ihre Wurzeln“ und beginnen eine kausale und nachhaltige Therapie. Die Ursachenbekämpfung ist Grundbaustein der ayurvedischen Lehre. Als ein ganzheitliches Heilungssystem beinhaltet Ayurveda nicht nur die Behandlung von Krankheiten, sondern auch die Schaffung und den Erhalt individueller Gesundheit und optimalen Wohlbefindens. Ziel der ayurvedischen Therapie ist es, für jedes Organ und jede Funktionseinheit im Körper ein gesundes Gleichgewicht herzustellen. Dies erreichen wir durch die Therapie von Agni, dem Verdauungsfeuer.  Agni ist dabei nicht Alleinverursacher, aber doch immer Mittäter. Und über diesen Mittäter bekommen wir fast immer „die gesamte Bande zu fassen“.

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Bärlauch

Ayurveda-Ostermenü

Salat: Papaya-Chicoree-Salat
• 1 reife Papaya, gewürfelt
• 3 Choicoree, fein geschnitten
• 1 reife Avocado, gewürfelt

Für die Marinade:
• 2 EL Rohrzucker
• 100 ml Orangensaft
• 1 ½ TL Senf
• Saft einer ½ Bio-Zitrone
• je 1 gestrichener TL Salz, Kardamompulver und Korianderpulver
• 2 EL Olivenöl

Papaya, Chocoree und Avocado in eine Schüssel geben. Den Rohrzucker in einem kleinen Topf schmelzen und karamellisieren lassen. Mit Orangensaft ablöschen und einige Minuten köcheln lassen. Nun alle anderen Zutaten gut unterrühren. Die Marinade über den Salat gießen und durchziehen lassen.

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Dein Ayurveda Day

Pimp up your Ojas (Lebensenergie) und gönne dir einen Ayurveda-Wohlfühltag, um dein inneres weibliches Strahlen wieder zum Leuchten zu bringen.

Vorbereitung

Stimme dich mental auf die Zeit mit dir selbst ein. Es ist gut, die innere Haltung entsprechend zu ändern, nichts abzuleisten, sondern zu genießen, und selbst, wenn hier ein festes Programm steht, so fühle dich frei nur die Dinge zu praktizieren, die dir gefallen und die leicht für dich gehen.

Denke auch mal daran, was dich erfüllt und dir immer glückliche Momente gegeben hat, das kann ein Spaziergang sein, ein Konzert, selber Musik machen, tanzen, singen… Vielleicht kannst du heute etwas davon einfließen lassen.

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Weiblichkeit in der heutigen Zeit

Weiblichkeit leben in der heutigen Zeit

Im Interview mit Anja Berger

Anja Berger ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und Heilpraktikerin. Sie arbeitet in ihrer eigenen Praxis in Baden-Baden mit den Schwerpunkten Ayurveda-Medizin, Ernährungsberatung und Frauenheilkunde. In der Frauenheilkunde unterrichtet sie als Dozentin an der Europäischen Akademie für Ayurveda.

Lässt sich das traditionelle Frauenbild mit dem ayurvedischen Frauenbild vereinen?

Hier müssen wir unterscheiden zwischen der traditionellen sozialen Rolle der Frau und der universellen weiblichen Energie. Das Denken in eng definierten Rollen zwischen Männern und Frauen ist längst nicht mehr zeitgemäß. Was für mich dagegen zeitlos ist, ist die Antwort auf die Frage, was eine Frau gesund hält: Denn hier zeigt sich, dass unser moderner Lebensstil gerade uns Frauen viel hormonelle Kraft raubt.

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Die richtige Kombination machts

Die richtige Mischung macht’s

Ernährungskombinationen der Ayurveda-Küche

Die ayurvedische Ernährungslehre ist ein äußerst komplexes Gesundheitssystem, welches jeden einzelnen Menschen in Bezug zu seinem individuellen Stoffwechsel sowie seiner Auswahl und Qualität der täglichen Nahrung differenziert beleuchtet. „Gesund“ ist dabei alles, was der persönlichen Konstitution und nachhaltigen Energiegewinnung zuträglich ist.

So stellen die ayurvedischen Ernährungsregeln eine vielfältige Auswahl von Verbesserungsvorschlägen dar, die uns helfen unsere Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge zu optimieren, um damit mehr Lebensqualität und Gesundheit zu erlangen. Ebenso nimmt die richtige Ernährung einen wichtigen Stellenwert in der Ayurveda-Medizin ein und bestimmt maßgeblich den Heilungserfolg einer ganzheitlichen Ayurveda-Therapie.

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Gewürzmandala

Gewürze, die uns heilen

Seit jeher zählen Kräuter und Gewürze zu den Grundpfeilern der hiesigen und asiatischen Naturheilkunde. Auch Ayurveda schöpft aus einer unermesslichen Vielfalt von altüberlieferten Rezepturen und Verwendungsformen für Gewürze und Kräuter im medizinischen und therapeutischen Bereich.

Viele davon sind auch bei uns weit verbreitet: so hat sich zum Beispiel der regelmäßige Genuss von Ingwerwasser bereits im Lifestyle-geprägten Gesundheitstrend fest etabliert, doch nur wenige wissen, dass im Ayurveda dieses legendäre Morgengetränk als klassisches Hausmittel gegen einen ernährungsbedingt erhöhten Cholesterinspiegel, Thrombosen, Asthma oder Arthritis eingesetzt wird. Um die Wirkung zu optimieren, sollte jedoch in der Zubereitung zwischen getrocknetem und frischem Ingwer unterschieden werden: der frische Ingwer (ardraka) wirkt mit seinem scharfen Geschmack nach der Verdauung (katuvipaka) stärker reinigend und abbauend und der getrocknete Ingwer (sunti) hat durch seinen süßen Geschmack nach der Verdauung (madhuravipaka) eine mildere und aufbauende Wirkung.

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Ayurveda im Winter – Nichts für Asketen und Veganer

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Ayurveda für Tiere? Ja, genau!

Ayurvedische Massagen und Manulatherapien sind auch ein sehr bedeutender Anteil einer individuellen und ganzheitlichen Therapie beim Tier. Ayurveda arbeitet hier mit hochwertigen Ölen, die in einem langwierigen Prozess mit Kräutern und Heilpflanzen verkocht werden. Gemäß der Konstitution und Indikation können diese gezielt ausgewählt werden. Ayurvedische Massagen beim Tier gehen weit über eine einfache Massage mit Muskellockerung hinaus. Nicht nur werden dadurch Energiebahnen geöffnet und in den Fluss gebracht, auch die Öle entfalten ihr Können. Bewährt haben sich bei Hund und Pferd auch z.B. Pindas (Kräuterstempel) und Öl-Verbände (Piccus). 

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Ayurveda und Fasten

Jetzt beginnt die Fastenzeit! Im Ayurveda ein Anlass, den Stoffwechsel so richtig anzukurbeln, um Altes und Unverdautes zu verbrennen und loszulassen. Und dabei noch ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren, ist für viele sicherlich auch nicht schlecht. Das Frühjahr ist naturgemäß die optimale Jahreszeit zur Entschlackung. Während des von Vata-Dosha dominierten Winters hat der Körper viel angesammelt, um sich zu stabilisieren und zu schützen. Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen gehen nun die Schleusen auf und wir sind eingeladen, überschüssiges Kapha und Ama abzubauen. Wer dies nicht freiwillig mit einer Anti-Kapha-Frühjahrskur macht, wird meist in Form einer Frühjahrsgrippe dazu gezwungen. Also lieber präventiv in Freude und Leichtigkeit fasten, als krank im Bett zu liegen …

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